Archiv für September 2015

I-Kino: Die großen Alleen

Chile gilt oft als wirtschaftliches und soziales Vorzeigemodell Lateinamerikas. Der Film erzählt dagegen eine andere Geschichte: Sie führt von der Diktatur Pinochets direkt zum heutigen entfesselten Neoliberalismus. Mit dem Putsch 1973 begann ein tiefgreifender Umbau der ökonomischen und gesellschaftlichen Struktur. Die für viele Menschen unvorstellbaren Privatisierungsmaßnahmen und die vollkommene Liberalisierung des Marktes haben in Chile nicht nur zu hohen Wachstumsraten geführt, wie gerne von der ausländischen Presse und von „WirtschaftsexpertInnen“ hervorgehoben wird, sondern initiierten gleichermaßen einen praktischen Ausverkauf des Landes an multinationale Konzerne.
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Soziale Kämpfe in Nordspanien

Ende August besuchte eine politische Reisegruppe aus Süddeuschland die Region Asturien im Norden Spaniens, um sich mit aktuellen sozialen Kämpfen in der Region auseinander zu setzen. Durch Treffen mit einem Mitglied der 2014 gegründeten Partei PODEMOS, linken Gewerkschafter*innen, Sozialen Zentren und von Repression betroffenen Aktivisten sollte ein Eindruck der politischen Lage Spaniens gewonnen werden. Es ging aber auch darum, voneinander zu lernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der linken Bewegungen sichtbar zu machen und zu überlegen, welche Konsequenzen die gesellschaftlichen Entwicklungen in Spanien auch für die deutsche Linke haben können.
Ein Mitglied der Reisegruppe wird uns daher beim nächsten Treffen des Arbeitskreis Internationale Solidarität (AKISHN) von der Reise berichten.

Arbeitskreis Internationale Solidarität Heilbronn (AKISHN)
Donnerstag, 17. September 2015 | 19 Uhr | Soziales Zentrum Käthe | 74072 Heilbronn

Aktion zum Antikriegstag 2015

Im folgenden Dokumentieren wir die Nachbereitung der Organisierten Linken Heilbronn (OL) zu unserer gemeinsamen Aktion am Antikriegstag:

Zum Antikriegstag am 1. September organisierten linke Gruppen aus Heilbronn auch dieses Jahr wieder einen eigenen antimilitaristischen Ausdruck. Unter dem Motto „Kein Werben für`s Sterben – Bundeswehrbüro schließen!“ veranstalteten die Organisierte Linke Heilbronn (OL) und der Arbeitskreis Internationale Solidarität Heilbronn (AKISHN) eine spontane Kungebung mit etwa 30 Teilnehmer*innen vor dem „Karriere-Beratungs-Büro“ der Bundeswehr in der Heilbronner Innenstadt. Mit Transparenten, Schildern, Flyern und thematisch passendem Konfetti wurde erneut auf die wichtige Rolle der „Karriereberatung“ für die Bundeswehr als Berufs- und Interventionsarmee aufmerksam gemacht.
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